Eine fundierte Immobilienbewertung ist der Schlüssel, um den realistischen Marktwert einer Immobilie zu ermitteln – sei es für den Verkauf, Kauf, zur Finanzierung oder im Rahmen einer Erbschaft. Doch welche Faktoren beeinflussen den Immobilienwert wirklich?

1. Lage der Immobilie

Die Lage ist der wichtigste Einflussfaktor bei der Immobilienbewertung. Eine gute Infrastruktur, Nähe zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Entwicklungsperspektive der Region haben großen Einfluss auf den Verkehrswert.

2. Zustand & Ausstattung

Der bauliche Zustand, das Baujahr sowie durchgeführte Modernisierungen oder energetische Sanierungen beeinflussen den Wert einer Immobilie. Hochwertige Ausstattung, ein gepflegter Garten oder ein Balkon können den Immobilienwert steigern.

3. Wohnfläche & Aufteilung

Neben der Wohnfläche spielen auch die Grundstücksgröße, die Anzahl der Zimmer und eine effiziente Raumaufteilung eine große Rolle bei der Bewertung. Je funktionaler und attraktiver die Immobilie gestaltet ist, desto höher fällt der Marktwert der Immobilie aus.

4. Rechtliche Aspekte

Belastungen im Grundbuch, wie Wegerechte, Wohnrechte oder Erbbaurechte, sowie bestehende Mietverhältnisse können den Wert der Immobilie erheblich beeinflussen. Eine sorgfältige Prüfung ist unerlässlich.

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Es gibt verschiedene Methoden zur Bewertung von Immobilien, die je nach Art des Objekts und Ziel der Bewertung eingesetzt werden. Die drei gängigsten Bewertungsmethoden sind:

 

A. Vergleichswertverfahren (Oft auch hedonische Bewertung genannt)

Hier wird der Wert der Immobilie anhand vergleichbarer Objekte ermittelt, die kürzlich verkauft wurden. Diese Methode eignet sich besonders für Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser in Regionen mit vielen vergleichbaren Immobilien. Faktoren wie Lage, Größe, Baujahr und Zustand werden in die Bewertung einbezogen.

B. Ertragswertverfahren

Diese Methode wird vor allem bei Renditeobjekten wie vermieteten Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien angewandt. Der Wert der Immobilie wird auf Basis der zukünftig zu erwartenden Mieteinnahmen und der Bewirtschaftungskosten berechnet. Das Verfahren setzt auf die Rentabilität der Immobilie als langfristige Kapitalanlage.

C. Sachwertverfahren

Beim Sachwertverfahren wird der Wert der Immobilie durch die Berechnung der Kosten ermittelt, die für den Wiederaufbau bzw. die Herstellung eines vergleichbaren Gebäudes anfallen würden. Dieser Wert wird um Faktoren wie Abnutzung und Alter der Immobilie angepasst. Diese Methode wird oft bei Einfamilienhäusern verwendet, wenn es nur wenige Vergleichsobjekte gibt.

Damit eine hedonische Bewertung korrekt durchgeführt werden kann, sind folgende Angaben erforderlich:

  • Adresse der Immobilie (inkl. PLZ, Ort, Straße, Hausnummer)
  • Objekttyp (z. B. Einfamilienhaus, Eigentumswohnung, Mehrfamilienhaus)
  • Anzahl Zimmer
  • Anzahl Nasszellen (Bad/WC, Dusche/WC, etc.)
  • Stockwerk (bei Wohnungen)
  • Wohnfläche (Netto, in m²)
  • Balkon- oder Gartenfläche (in m²)
  • Wertquote (nur bei Eigentumswohnungen relevant)
  • Grundstücksfläche (nur bei Einfamilienhäusern)
  • Kubatur / Volumen (nur bei Einfamilienhäusern, in m³)
  • Wärmeerzeugung (z. B. Wärmepumpe, Gasheizung, Fernwärme, etc.)
  • Wärmeverteilung (z. B. Bodenheizung, Radiatoren)
  • Renovationsjahre (z. B. Dach, Küche, Bad, Fenster, Heizung)
  • Anzahl Stockwerke (bei Mehrfamilienhäusern)
  • Anzahl Wohnungen im Gebäude (bei Mehrfamilienhäusern)
  • Anzahl Garagenplätze
  • Anzahl Aussenparkplätze

Diese Angaben bilden die Grundlage für eine datenbasierte Bewertung anhand vergleichbarer Objekte und dienen der möglichst präzisen Berechnung des aktuellen Marktwerts.

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Worauf ist bei der Immobilienbewertung zu achten?

Eine fundierte Immobilienbewertung ist der Schlüssel, um den realistischen Marktwert einer Immobilie zu ermitteln – sei es für den Verkauf, Kauf, zur Finanzierung oder im Rahmen einer Erbschaft. Doch welche Faktoren beeinflussen den Immobilienwert wirklich?

1. Lage der Immobilie

Die Lage ist der wichtigste Einflussfaktor bei der Immobilienbewertung. Eine gute Infrastruktur, Nähe zu Schulen, Einkaufsmöglichkeiten oder öffentlichen Verkehrsmitteln sowie die Entwicklungsperspektive der Region haben großen Einfluss auf den Verkehrswert.

2. Zustand & Ausstattung

Der bauliche Zustand, das Baujahr sowie durchgeführte Modernisierungen oder energetische Sanierungen beeinflussen den Wert einer Immobilie. Hochwertige Ausstattung, ein gepflegter Garten oder ein Balkon können den Immobilienwert steigern.

3. Wohnfläche & Aufteilung

Neben der Wohnfläche spielen auch die Grundstücksgröße, die Anzahl der Zimmer und eine effiziente Raumaufteilung eine große Rolle bei der Bewertung. Je funktionaler und attraktiver die Immobilie gestaltet ist, desto höher fällt der Marktwert der Immobilie aus.

4. Rechtliche Aspekte

Belastungen im Grundbuch, wie Wegerechte, Wohnrechte oder Erbbaurechte, sowie bestehende Mietverhältnisse können den Wert der Immobilie erheblich beeinflussen. Eine sorgfältige Prüfung ist unerlässlich.

Immobilienbewertungsarten

Es gibt verschiedene Methoden zur Bewertung von Immobilien, die je nach Art des Objekts und Ziel der Bewertung eingesetzt werden. Die drei gängigsten Bewertungsmethoden sind:

A. Vergleichswertverfahren (Oft auch hedonische Bewertung genannt)

Hier wird der Wert der Immobilie anhand vergleichbarer Objekte ermittelt, die kürzlich verkauft wurden. Diese Methode eignet sich besonders für Eigentumswohnungen oder Einfamilienhäuser in Regionen mit vielen vergleichbaren Immobilien. Faktoren wie Lage, Größe, Baujahr und Zustand werden in die Bewertung einbezogen.

B. Ertragswertverfahren

Diese Methode wird vor allem bei Renditeobjekten wie vermieteten Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien angewandt. Der Wert der Immobilie wird auf Basis der zukünftig zu erwartenden Mieteinnahmen und der Bewirtschaftungskosten berechnet. Das Verfahren setzt auf die Rentabilität der Immobilie als langfristige Kapitalanlage.

C. Sachwertverfahren

Beim Sachwertverfahren wird der Wert der Immobilie durch die Berechnung der Kosten ermittelt, die für den Wiederaufbau bzw. die Herstellung eines vergleichbaren Gebäudes anfallen würden. Dieser Wert wird um Faktoren wie Abnutzung und Alter der Immobilie angepasst. Diese Methode wird oft bei Einfamilienhäusern verwendet, wenn es nur wenige Vergleichsobjekte gibt.

Checkliste für eine hedonische Immobilienbewertung

Damit eine hedonische Bewertung korrekt durchgeführt werden kann, sind folgende Angaben erforderlich:

  • Adresse der Immobilie (inkl. PLZ, Ort, Straße, Hausnummer)
  • Objekttyp (z. B. Einfamilienhaus, Eigentumswohnung, Mehrfamilienhaus)
  • Anzahl Zimmer
  • Anzahl Nasszellen (Bad/WC, Dusche/WC, etc.)
  • Stockwerk (bei Wohnungen)
  • Wohnfläche (Netto, in m²)
  • Balkon- oder Gartenfläche (in m²)
  • Wertquote (nur bei Eigentumswohnungen relevant)
  • Grundstücksfläche (nur bei Einfamilienhäusern)
  • Kubatur / Volumen (nur bei Einfamilienhäusern, in m³)
  • Wärmeerzeugung (z. B. Wärmepumpe, Gasheizung, Fernwärme, etc.)
  • Wärmeverteilung (z. B. Bodenheizung, Radiatoren)
  • Renovationsjahre (z. B. Dach, Küche, Bad, Fenster, Heizung)
  • Anzahl Stockwerke (bei Mehrfamilienhäusern)
  • Anzahl Wohnungen im Gebäude (bei Mehrfamilienhäusern)
  • Anzahl Garagenplätze
  • Anzahl Aussenparkplätze

Diese Angaben bilden die Grundlage für eine datenbasierte Bewertung anhand vergleichbarer Objekte und dienen der möglichst präzisen Berechnung des aktuellen Marktwerts.

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